Prominente, die auch am Pokertisch von sich reden machen

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27.11.2017

Der Reiz des Pokerspiels zieht auch immer mehr Stars und Promis in seinen Bann. Tatsächlich wagen einige Persönlichkeiten aus der Welt des Sports, des Films oder der Wirtschaft sogar eine zweite Karriere am Pokertisch. Dabei schlagen sie sich mitunter recht wacker gegen die ausgebufften professionellen Top-Spieler.

Wir stellen eine Reihe von deutschen und deutschsprachigen Prominenten vor, die während oder nach ihrer ersten Karriere mit dem Kartenspiel Poker in Berührung kamen und seitdem auch in der Welt von Full House, Three of a kind und Royal Flush von sich reden machen.

Vom Tennisstar zu PokerStars: Bum-Bum-Boris

Bum-Bum-BorisFoto: Splash News

Der dreimalige Wimbledonsieger Boris Becker wurde im November 2007, acht Jahre nach seinem offiziellen Rücktritt vom Tennissport, Werbeträger der Onlinepoker-Plattform PokerStars. In den sechs Jahren dieser Tätigkeit nahm er darüber hinaus als Mitglied des Teams PokerStars an professionellen Pokerturnieren teil.

Auf seine Beziehung zum Poker angesprochen, erklärte die deutsche Tennis-Legende: „Poker habe ich vor langer Zeit gelernt und weiß, dass es ein Spiel ist, in dem Können und Durchhaltevermögen entscheidend sind. Ich hoffe, meine Erfahrung vom Tennisplatz zu meinem Vorteil nutzen zu können.“

Sein Debüt gab er im April 2007 in Monte Carlo, noch im gleichen Monat erreichte er beim Main Event der World Poker Tour im Hotel Bellagio in Las Vegas die Geldränge. Bis heute hat er Turniereinnahmen von über 100.000 US-Dollar kassiert. Seit Dezember 2016 ist Boris Becker Botschafter der Plattform PartyPoker.

Aus der Nationalelf in die Pokerwelt: Mario Basler

Mario BaslerFoto: 888Poker

Als Fußballprofi hat Mario Basler eine steile Karriere hingelegt. Mangelnde Leidenschaft konnte man dem Offensivspieler, der beim 1. FC Kaiserslautern erstmals die Fußballschuhe schnürte, beileibe nicht vorwerfen. Genau diese Leidenschaft trieb ihn später dazu, beim Poker eine neue Karriere zu starten.

Tatsächlich übt das Pokerspiel seinen eigenen Worten zufolge einen großen Reiz auf ihn aus. Der ehemalige Nationalspieler mit 30 Einsätzen plant, sich mit dem weltweit beliebten Kartenspiel eine Art zweites Standbein aufzubauen. Stolzes Ziel: die Pokerweltmeisterschaft. Dort muss er naturgemäß gegen die Besten der Besten antreten. Auf dem Fußballplatz brillierte Basler mit seiner Technik – ob ähnliche Fertigkeiten es ihm ermöglichen werden, früher oder später die Poker-Krone in Las Vegas zu holen?

Erst Pokerspieler, dann Popstar: Dieter Meier

Dieter MeierFoto: Weingut Dieter Meier

Internationale Bekanntheit erlangte der Mann unter anderem als Sänger des Elektropop-Duos Yello. Doch der Schweizer Bankierssohn Dieter Meier machte darüber hinaus in diversen anderen Branchen und Bereichen auf sich aufmerksam. Offiziell eine Zeit lang Jura-Student, lebte der Zürcher nach dem Abitur vorübergehend vom Pokerspielen. Nach seinen Worten war Poker eine Art Gegengift gegen die drohende Vereinnahmung durch die „normale“ Welt.

Sein Kniff am Pokertisch: Am Anfang eines Spiels baute er sich gegenüber seinen Mitspielern geschickt das Image eines vermeintlich leichtsinnigen Spielers auf. Je länger das Spiel dauerte, desto mehr wechselte er dann zum seriösen und grundsoliden Vorgehen, um möglichst effizient und lukrativ für seine starken Hände ausbezahlt zu werden.

Auch nach dem Ende seiner Karriere als Pokerprofi verstand es Meier, Kreativität und Geschäftssinn miteinander zu vereinen – er brachte es zum erfolgreichen Unternehmer und Investor. Auch seine Musikerkarriere setzte er fort und veröffentlichte 2014 sein erstes Soloalbum mit dem Titel „Out of Chaos“.

Gestern Diplomkaufmann, heute Pokerspieler und -trainer: Jan Heitmann

Jan HeitmannFoto: www.jan-heitmann.de

Der gelernte Betriebswirt Jan Heitmann kam als 18-Jähriger erstmals mit Poker in Berührung. Während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre sammelte er in der Spielbank Wiesbaden dann erste praktische Erfahrungen am Pokertisch. Nach erfolgreichem Abschluss seines Studiums machte sich Heitmann auf seine ganz private Pokertournee. Er reiste durch diverse europäische Länder und stattete dabei gezielt Casinos einen Besuch ab, um sich eben diese Reise zu finanzieren.

Heute gilt Heitmann als einer der renommiertesten Pokerexperten Deutschlands und ist so etwas wie das Aushängeschild für Poker in Deutschland. Dabei ist er zum einen mit großem Erfolg als Spieler tätig (u. a. 2. Platz bei den European Poker Classics im Grosvenor Victoria Casino London, zwei Final Tables bei der European Poker Tour in Monte Carlo, 9. Platz bei den World Heads-Up Championships in Barcelona). Zum anderen gibt er sein Wissen an andere weiter, etwa als Sport1-Pokerexperte oder Promitrainer der PokerStars.de-Nacht auf ProSieben.

Mittelstürmer am Pokertisch: Max Kruse

Max Kruse Foto: Jayne Furman/WSOP

Eiskalt tritt er vor dem gegnerischen Tor auf, mit Pokerface lässt er auch am Spieltisch seine Gegner mitunter alt aussehen. Der bei Werder Bremen unter Vertrag stehende mehrfache Fußball-Nationalspieler Max Kruse nimmt seit 2014 an renommierten Pokerturnieren teil. Und zwar mit Erfolg: Bei einem Turnier der World Series of Poker in Las Vegas erspielte sich der Stürmer den 29. Platz und damit ein Preisgeld von 2.568 US-Dollar. Insgesamt liegen Kruses Preisgelder aus offiziellen Live-Pokerturnieren bei über 120.000 US-Dollar.

Vor laufender Kamera setzte Kruse sich im Rahmen der Fernsehsendung TV total PokerStars.de-Nacht am 13. Februar 2015 gegen Stefan Raab & Co. durch. Sein Preisgeld von 50.000 Euro spendete Kruse anschließend für einen wohltätigen Zweck.

 
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