Online Glücksspiel 2018 – was sind die Megatrends?

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27.12.2017

Dank schneller Internetverbindung, Smartphone & Co. braucht man heute nicht mehr das Haus verlassen, um sich bei Roulette, Blackjack oder an Slot Machines zu vergnügen. Längst haben Anbieter ihre Spiele auch auf die kleineren Displays von Tablets und Smartphones optimiert, sodass man immer und überall in Sachen Glücksspiel aktiv werden kann.

Und die Entwicklung geht rasend schnell weiter, sowohl was Software und Technologien angeht, als auch in Sachen Komfort und Bequemlichkeit. Wir werfen einen Blick auf das, was schon in naher Zukunft beim Online Gambling Wirklichkeit werden dürfte.

Online Casino per Handy-Rechnung bezahlen

Immer mehr Dienstleister integrieren das Smartphone als technisches Hilfsmittel in den Alltag und erlauben es auch als Zahlungsmedium. Da Banking-Apps Realität geworden sind, ist es nur folgerichtig, dass Einzahlungen im Online Casino auch per Handy ermöglicht werden – auch wenn dies Stand heute und in Deutschland eher noch die Ausnahme ist.

Tatsächlich bieten die ersten Anbieter von Online Casinos ihren Kunden an, Einzahlungen über das Smartphone zu tätigen. Auf diese Weise kann man als Spieler Einsätze beim Roulette und bequem per Telefonrechnung bezahlen. Bei der Option, direkt und schnell vom eigenen Handy aus Einzahlungen im Online Casino vorzunehmen, werden die Einsätze einfach über die übliche Handyrechnung abgebucht, die am Monatsende ansteht. Wo das bereits angeboten wird, muss man als Spieler dafür im Bereich der angebotenen Zahlungsmethoden lediglich auf „Bezahlen über Telefonrechnung“ klicken und dann in der Regel über eine SMS seine Einzahlung tätigen.

Diese Zahlungsmethode ist blitzschnell und bleibt anonym, denn der Empfänger erhält auf diese Weise keinerlei Kontodaten. Verlockend erweist sich die rasende Schnelligkeit, Slots & Co. per Handyrechnung zu bezahlen: Schmilzt gerade das Guthaben auf dem Spielerkonto dahin, weil es nicht so gut läuft, kann man ihm so geschwind eine kleine Frischzellenkur verpassen, ohne aus dem Spielfluss zu geraten. Übrigens kann man die Zahlung per Handyrechnung auch beim Spielen am heimischen Computer nutzen. Hier wie dort wird das Geld erst mit der regulären Handyrechnung am Ende des Monats fällig.

Roboter am Spieltisch

Robot croupierFoto: David Paul Morris/Bloomberg

Min sieht gut aus, bleibt auch in kniffligen Situationen ruhig und lächelt unentwegt freundlich. Ein perfekter Croupier also. Das Besondere an Min: Sie ist keine echte Frau, sondern ein Roboter und stammt als Prototyp aus dem Haus des in Hongkong ansässigen Spieleherstellers Paradise Entertainment.

Min und ihre elektronischen Kollegen kamen erstmals 2015 bei einer Gaming Show im Glücksspielerparadies Macau zum Einsatz. Bislang beschränken sich ihre Fähigkeiten mehr oder minder auf das Austeilen von Karten. Schon heute jedoch arbeitet Paradise Entertainment an Casino Robotern, die Small Talk beherrschen, ihren Gesichtsausdruck verändern und natürlich lachen können. Auch sollen sie den Gewinnern am Tisch im passenden Moment gratulieren. Solche Entwicklungen könnten schon bald die Welt der Casinos auf den Kopf stellen. Für Betreiber der Casinos würde die Produktivität enorm steigen. Zum einen können Roboter einen Satz Karten um satte 30 Prozent schneller mischen als lebendige Croupiers aus Fleisch und Blut. Zum anderen entfiele natürlich das monatliche Gehalt für Angestellte.

Doch auch Zocker könnten von der Roboter-Revolution profitieren. Vor allem Neulinge am Spieltisch, so die Überlegungen der Entwickler, seien von einem Roboter weniger eingeschüchtert. Anfängerfehler beispielsweise würden von Robotern freundlich übersehen und unkommentiert gelassen. Auf diese Weise könnten Roboter-Croupiers für eine insgesamt relaxte Atmosphäre im Casino sorgen.

Künstliche Intelligenz

Künstliche IntelligenzFoto: Doug Oster/Pittsburgh Post-Gazette

Noch einen Schritt weitergedacht: Was wäre eigentlich, wenn auch Mit- oder Gegenspieler aus Draht und Metall bestünden? Reine Zukunftsmusik? Mitnichten. Schon 2015 kam es während eines zweiwöchigen Pokerturniers zum Kampf Gehirnschmalz vs. KI, also menschliches Oberstübchen gegen Künstliche Intelligenz. US-amerikanische Computerwissenschaftler der Carnegie Mellon University ließen ihr Pokergenie Claudico gegen vier professionelle Top-Pokerspieler antreten. Was dabei herauskam? Nun, zunächst schien es so, als hätten die Spieler aus Fleisch und Blut den Dreh heraus, wie sie die Strategie ihres KI-Gegenübers durchschauen und umgehen konnten. Dann aber lief Claudico zu großer Form auf. Das clevere KI-Kerlchen hatte mit jedem Spiel dazu gelernt und wurde den gestandenen Pokerspielern am Ende doch noch gefährlich.

Virtual Reality

Virtual Reality

Schon bald könnte auch die Welt der virtuellen Realität (VR) in der Casinoszene Einzug halten. Diese dreidimensionalen, vom Computer erzeugten Umgebungen erlauben es Spielern, etwas ganz Außergewöhnliches zu erleben – und verstärken so ganz gewaltig den Nervenkitzel beim Spiel.

Würde man die virtuelle Realität in die Welt des Pokers einführen, könnte VR die Spieler in eine andere Dimension versetzen. Ein Spiel an jedem beliebigen Ort der Welt wäre – virtuell – möglich. Dank einer solchen Technologie könnten die Kontrahenten sich beispielsweise zu einer Partie Poker auf dem Mount Everest treffen. Mithilfe der virtuellen Realität lassen sich auch die Karten dreidimensional darstellen. Und selbst das globige Headset wird wohl bald nicht mehr notwendig sein. Denn der Global Player Samsung hat schon verlauten lassen, dass er an einer Kontaktlinse bastelt, die einen VR-Chip und eine Kamera enthalten soll. Die Zukunft hat schon fast begonnen!

 
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