Einflussreiche Frauen im Glücksspiel

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11.05.2018

Große Kulturen wie die altnordische verließen sich einst auf Frauen mit dem nötigen Verständnis heidnischer Glücksspielrituale. Über die Jahre hinweg sahen sich Frauen jedoch mit der Unterdrückung ihrer Rechte und Freiheiten konfrontiert, worunter auch das Glücksspiel fiel. Heute, wo Frauenrechte wieder Aufschwung erhalten, betrachten wir einige einflussreiche Frauen vergangener Epochen im Glücksspiel.

Heidnische Hexen – die übersinnlichen Glücksspielfrauen

Goddess Freya

In der altnordischen Kultur, bei den Wikingern und weiteren alten Kulturen heidnischer Religion wurde die weibliche Weisheit verehrt. Die Menschen beteten die Göttin Freya und ihre vermeintlich menschlichen Nachfahren an, denen nachgesagt wurde, sie hätten intuitive Eingebungen, Hellsicht, Visionen und magische Fähigkeiten. Bekannt als „Volva“ nahmen diese Frauen in Glücksspiel- und Opferritualen für die Götter eine wichtige Rolle an. Dabei wurden spezielle Gegenstände wie Kristalle geworfen und geprüft, ob sie gerade oder ungerade landeten – was eindeutig mit dem Konzept der Würfelspiele in Zusammenhang steht. Gerade Ergebnisse bedeuteten „ja“, wohingegen ungerade mit „nein“ oder „Unheil“ gleichzusetzen waren.

Weibliche Kräfte wurden eingesetzt, um die Würfe auf die Probe zu stellen und zu beeinflussen. Außerdem sollten sie die nordischen Götter anlocken, damit sie die Leute segnen. Die Frauen beeinflussten auch die Menschenmengen, die angerückt waren, um zu sehen, wer geopfert wird. Es wurde nach „glückbringenden Frauen“ im Spiel gesucht, denn man glaubte, sie könnten Geister beschwören und die Gnade der Götter für sich gewinnen.

Das antike Rom – das Glücksspiel und die Göttin

Fortuna

Auch das antike Rom war ein Ort voller Respekt für die Macht der Frauen, wenn es um das Glück und Glücksspiel ging. Die Römer verehrten die weibliche Energie der Fortuna, die Göttin des Glücks, des Schicksals und des Glücksspiels. Weil das Glücksspiel unvorhersehbar ist, wurde sie in Kunst, Worten und Statuen als gut und böse dargestellt – denn sie brachte sowohl Glück als auch Pech.

Die Göttin wurde von den Armen, den Sklaven und den Bürgerlichen verehrt, die sie darum baten, ihr Leben zu verändern. Trotz des Einflusses der Glücksgöttin waren Frauen zu Zeiten der Römer wirklich nicht begünstigt. Während die Männer zu Hause und in der Öffentlichkeit offen spielen konnten, war es Frauen nur während des Fests Bona Dea legal erlaubt, am Glücksspiel teilzunehmen – ein Fest nur für Frauen. Während der Regentschaft von Nero zwischen 37 und 68 n. Chr. wurden die Regeln jedoch etwas lockerer und sowohl Männer als auch Frauen konnten uneingeschränkt dem Glücksspiel frönen.

Die geheimen Glücksspielgesellschaften – nur für Damen

The Faro Ladies

1792 verabschiedete König George III die Proklamation gegen Untugend, die das Glücksspiel der Frauen als unmoralisch erachtete. Um das Jahr 1800, als die Welt die prüden Wertvorstellungen des viktorianischen Zeitalters annahm, wurde das Glücksspiel bereits als unschicklich für aristokratische Frauen in der Öffentlichkeit angesehen. Männer konnten dem Glücksspiel in Clubs und bei sozialen Veranstaltungen frei beiwohnen, während Frauen dazu gezwungen waren, sich zu Hause zu verstecken, wenn sie spielen wollten.

Als Reaktion darauf nahmen es viele starke Frauen auf sich, Meisterinnen des Kartenspiels Pharo zu werden. Sie wurden die „Pharo-Damen“ oder „Pharos Töchter“ genannt. Wichtige Vertreterinnen dieser Pharo-Gesellschaften waren u.a. Sarah Archer und Lady Elisabeth Luttrell. Leider wurden diese Frauen mit Bußgeldern bestraft, wenn sie am Pharo-Tisch erwischt wurden.

Poker Face Alice – der Aufstieg der Frauen im Poker

Poker Face Alice

Der Wilde Westen ist voller berühmter Mythen von Revolverhelden, Straßenbanditen, Goldgräbern, Betrügern und Glücksspielern. Weniger bekannt, jedoch genauso spannend, ist die Geschichte von „Poker Face Alice“. Die berüchtigte Alice Ivers stiftete Chaos in jeder Casinobar, in die sie ging. Diese reichten Berichten zufolge von New Mexico und Arizona über Oklahoma und Kansas bis nach Texas und South Dakota.

Die eiserne Alice lockte offenbar nichtsahnende Männer (und zweifellos auch Frauen) an den Tisch und ließ sie es alle ausnahmslos bereuen. Sie gewann die (für diese Zeit) riesige Summe von 6 000 Dollar in einem Casino in New Mexico und hinterließ dort alle niedergeschlagen zurück. Unterwegs schaffte es Poker Face Alice außerdem, drei Ehemänner, einen der heißtesten Revolver der Stadt und ihren eigenen Spielsalon für sich zu gewinnen, wo sie ihre eigenen Glücksspielregeln festlegte.

Auch in der heutigen Zeit haben Frauen auch im modernen Pokerspiel große Fortschritte gemacht. Zunächst wurde 1977 die erste Pokerturnierserie „World Series of Poker“ (WSOP) für Frauen eingeführt, die Männer provozierte, die Veranstaltung wegen sexueller Diskriminierung schließen zu wollen. Trotzdem wuchs das Spiel der Frauen weiter und so einige Frauen haben eine beachtliche Poker-Karriere hingelegt. Ihre Gewinnerin Nummer 1 ist Vanessa Selbst, die das Siegerpodest mit 10 695 299 Dollar bestieg.

Battle der Frauen – Studentin gegen Wettanbieter

Horse betting

Frauen haben eine umfassende Vergangenheit mit dem Glücksspiel und ihre Macht ist auch heute noch erkennbar. Tatsächlich kämpft eine Wettende gerade gegen einen Wettanbieter für eine Auszahlung von ca. 1 000 000 Pfund für ihre Kombiwette im Pferderennen. Die Studentin Megan McCann war erst 19 Jahre alt, als sie letztes Jahr eine Reihe von Einsätzen von insgesamt 25 000 Pfund mit dem Online-Wettanbieter Bet365 platzierte. Die junge Frau setzte offenbar am 22. Juni 2017 die erstaunlichen 960 Lucky-15-Wetten für 13-Pfund Each-Way auf 12 verschiedene Pferde.

Als sie die Ergebnisse erfuhr, versuchte die Spielerin, ihren Gewinn abzuheben, musste jedoch feststellen, dass ihr Konto von dem Wettgiganten geschlossen wurde. Den Angaben der Firma zufolge wurde geglaubt, dass McCann ihre Investition aus anderen Quellen als ihrer eigenen Geldanlage bezogen hatte und es wurde der Verdacht gehegt, dass sie vielleicht in Verbindung mit einem Team von professionellen Glücksspielern zusammengearbeitet hätte.

Ironischerweise ist Bet365 in Besitz von Denice Coates, der vermögendsten Geschäftsfrau des Vereinten Königreichs. Jetzt, da die Schlacht vor Gericht ausgetragen wird, ist dies ein Fall von Frau gegen Frau in einer epischen Glücksspielsage. Da Denice Coates Berichten zufolge 3,2 Milliarden Pfund besitzt, könnte sie das Geld auch einfach auszahlen.

 
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